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150. Menschen die uns in Australien nachhaltig geprägt haben

Shownotes

Australien hat uns durch seine Landschaften beeindruckt, aber verändert haben uns die Menschen. In dieser Folge erzählen wir von den Begegnungen die wirklich geblieben sind.

Gibt es einen Menschen aus eurer Reise der euch nachhaltig geprägt hat? Schreibt uns auf Instagram @backpackzeit oder per Mail an info@backpackzeit.de Wir freuen uns über eure Geschichten! 😀

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Transkript anzeigen

00:00:12: Hallihallo ihr Lieben und willkommen zu einer neuen Folge Backpack-Zeit der Potty.

00:00:15: Hallochen!

00:00:17: Ich finde es ganz toll, dass Ihr wieder mit dabei seid unseren Stimmen lauschen möchtet Und wir können gleich zu Anfang erzählen das es mit dem LKW vorangeht.

00:00:26: Die Leute die uns hier im Podcast zuhören wissen ja eigentlich schon von lange das wir ein Lkw haben.

00:00:30: auf Instagram haben jetzt erst vor kurzem geteilt weil wir irgendwie auch nicht so die instagram Motivation hatten.

00:00:35: aber Irgendwie ist die Motivation gerade aus irgendeinem Grund wieder zurückgekommen, macht wieder Spaß.

00:00:41: Ist ja immer so ein bisschen Phasenweise bei uns.

00:00:44: Ja manchmal ist es gut und manchmal ist dann so oh ne gar kein Bock mehr.

00:00:48: Absolut aber Instagram ist ja auch nicht hier...

00:00:51: The place to be!

00:00:52: Genau einfach mal im rechten Leben leben egal.

00:00:55: ich wollte euch sagen dass der LKW vorangeht.

00:00:58: Du machst dir richtig gute Fortschritte!

00:01:00: Ja, das stimmt ich habe die letzten... Ich würde sagen wie viel war es vielleicht insgesamt eine Woche?

00:01:06: Mh,

00:01:06: ich würde sagen knapp ne Woche.

00:01:08: Gut reingehauen und hab viel geschafft am Lkw.

00:01:12: soweit unten drunter ist alles fertig.

00:01:14: also was wir dazu packen wollten wie zum Beispiel Wassertanks Stauboxen Treppe usw.. Das habe ich alles fertig bekommen.

00:01:24: Und ja wir sind jetzt kurz davor Beides zusammenzufügen und ein fertiges Wohnmobil zu haben.

00:01:32: Der Wohnwagen kommt ja auf die Ladefläche.

00:01:35: Haben wir

00:01:35: das hier eigentlich schon geteilt?

00:01:36: Ich glaube, ja oder?

00:01:38: Okay wenn nicht dann ist es jetzt einfach so raus.

00:01:40: aber ja.

00:01:41: Ja Wohnwagen kommen auf die Ladefläche und wir sind ganz gespannt wie es dann am Ende wirklich aussehen wird.

00:01:47: und dann müssen noch ein paar Leitungen gezogen werden also Wasserleitung und sowas.

00:01:52: Da muss es natürlich erstmal richtig verschraubt werden.

00:01:55: Und dann wollen wir den Wohnwagen eigentlich auch noch streichen, noch ein Solarpennel drauf und eine extra Batterie rein.

00:02:01: also ein paar To-dos sind da noch da aber eigentlich sind wir richtig gut vorangekommen.

00:02:06: ich freue mich mega drüber.

00:02:07: Das stimmt!

00:02:08: Vor allem du natürlich.

00:02:10: Ja ich bin selber sehr überrascht wie schnell das jetzt doch alles ging.

00:02:15: Es ging schneller als ich dachte, ich dachte ich brauch ein bisschen mehr Zeit.

00:02:19: Aber ja, das ist alles gut gelaufen bisher.

00:02:22: Ich habe noch riesige Angst den Wohnwagen da drauf zu setzen weil ich hab einfach Angst dass der durchbricht.

00:02:27: Ich weiß nicht wie ich darauf komme.

00:02:30: Drückt uns die Daumen dass er nicht durch bricht und dass er da einfach problemlos obendrauf landet.

00:02:34: Ja richtig!

00:02:34: Ich hoffe auch dass es einfach alles problemlos klappt.

00:02:37: aber das sollte schon klappen.

00:02:39: Renni hat ja eine Hebebühne hat das gestern schon mal ein bisschen getestet ob das klappen würde.

00:02:44: Wir hoffen, dass das auch wirklich klappt und dann sollte es gar nicht so kompliziert sein.

00:02:49: Weil so ein Wohnwagen wiegt natürlich was denn hast du ja nicht einfach mal in jeder Ecke hochgehoben und da drauf gewuchtet?

00:02:54: also musst du dir natürlich auch schon etwas überlegen.

00:02:56: Das stimmt!

00:02:58: Naja... So viel zu dem.

00:03:00: zumal würde ich sagen.

00:03:02: Genau, einfach ähm.. Ich bin gespannt wie es wird.

00:03:06: Ich werde jetzt demnächst anfangen den Wohnwagen da draufzupacken und danach würd' ich sagen geben wir euch einfach wieder einen Update.

00:03:12: Genau

00:03:12: so machen wir das.

00:03:13: Ihr im Podcast habt immer den Vorrang vor Instagram, also wundert euch nicht dass ihr es zuerst erfahrt.

00:03:19: Ich brauche ja auch immer so ein bisschen bis man das dann alles Fotos und Videos bearbeitet hat und ich meine wir haben ja noch ein Leben nebenher und bauen ja den Lkw um

00:03:28: richtig

00:03:29: und legen gerade nicht den Fokus tages aktuell auf instagram alles zu kommunizieren.

00:03:34: genau zum heutigen Thema wir kommen zurück nach Australien.

00:03:38: Also wir persönlich jetzt nicht, aber unser Thema ist natürlich wieder ein Australian-Thema.

00:03:43: Ich fand diese Folge oder dieses Thema ja so ein bisschen nicht Thema, aber die Kategorie von Folge finde ich sehr spannend.

00:03:50: irgendwie habe ich gedacht oh geil das wird eine richtig coole Folge weil es so ein bischen eher persönlicher wird und so ein bißchen tiefer ist auch ne?

00:04:01: Wir haben uns eben kurz über das Thema unterhalten.

00:04:03: natürlich nur Unsere Antworten, das erfahren wir jetzt gegenseitig ja auch wieder erst im Podcast.

00:04:08: Aber Renny meinte es war richtig schwierig und ich habe gesagt es war voll einfach.

00:04:12: Und wie unterschiedlich da die Wahrnehmungen sind.

00:04:15: Wie unterschiedlich man das so angeht.

00:04:16: Bei

00:04:16: dir wars eher schwierig weil du dich nicht entscheiden konntest wenn du hier mit rein nimmst?

00:04:21: Ja!

00:04:21: Und bei mir war's schwierig dass ich eigentlich gar nicht so viele Personen im Kopf habe Wo ich sage, die haben mich nachhaltig beschäftigt oder nachhaltige verändert.

00:04:30: Genau das ist nämlich unser Thema.

00:04:31: Ihr habt bestimmt gelesen Menschen, die uns in Australien nachhaltiger geprägt haben und ich muss sagen Ich habe unglaublich viele menschennachhaltig geprägte wie du ja gerade schon erzählt hast dich eher weniger.

00:04:41: Und deshalb bin ich ganz gespannt wen du hier heute uns vorstellt.

00:04:44: wir haben uns überlegt Wir machen das so ein bisschen Ein Reisender, ein Local und einen Arbeitgeber.

00:04:50: So bisschen die Kategorien.

00:04:52: Sonst würde es bei mir nämlich ein bisschen ausarten.

00:04:55: Und ich wollte mal noch generell sagen... Man hat ja so das Gefühl wenn man das erste Mal nach Australien reist.

00:05:01: Das Land wird ein total beeindruckend Die Größe ist überwältigend Und das wird mein Jahr Mein Work and Traveller Ja Wo sich alles verändern kann Wird wie auch immer Aber man denkt überhaupt nicht drüber nach Dass Menschen einverändern.

00:05:16: Vorher habe ich so gedacht, natürlich wird mich dieses Jahr auch ein Stück weit verändern.

00:05:19: Ich werde viel über mich selber lernen aber wie krass mich Leute geprägt haben hätte ich vorher niemals gedacht und das unterschätzt man auch.

00:05:28: Ich bin gespannt ob ich nach der Folge sage stimmt die leute?

00:05:31: also?

00:05:31: wir waren ja meistens zusammen unterwegs und haben viele leute mal so gleich kennengelernt ob ich sage ja stimmt ihr mich auch oder die person hat mich nachhaltig geprägt.

00:05:43: Vielleicht merke ich das einfach gar nicht, weil es so unterbewusst ist dass ich gar nicht denke okay das kommt jetzt genau durch die Person.

00:05:49: vielleicht bist du auch eine personen die einfach schon Ich sage mal ganz stabil in sich selber ist Die sich gar nicht so viel von anderen menschen kriegen lässt also dass du einfach schon genau dein Standpunkt hast und genau deinen ziel dein weg vor Augen hast Du dich davon gar nicht so abbringen lassen musst, was jetzt natürlich negativ für mich ist.

00:06:10: Weil dann bin ich ja ein Mensch der sich auch stark beeinflussen lässt.

00:06:13: aber ich meine das wissen wir auch eigentlich.

00:06:15: es ist ja noch ein Fakt und deshalb prägen mich Menschen vielleicht auch mehr weil ich ja tatsächlich noch so ein bisschen lost im Kopf bin.

00:06:21: Ich habe das Gefühl ich weiß sogar nicht so richtig was in meinem Leben noch passiert wo ich hingehöre was ich machen soll und deswegen präge mich Menschen glaube ich auch mehr... ...weil die mir dann gar nichts so Tipps auf die Nase binden überhaupt nicht.

00:06:34: Aber ich sehe ja deren Leben.

00:06:36: Kleinigkeiten verändern da manchmal schon was bei mir.

00:06:38: Ja okay, ich bin gespannt starte einfach gleich mal rein!

00:06:42: Okay fangen wir mit Reisenden

00:06:43: an?

00:06:43: Ja von mir aus.

00:06:45: Also es ist ganz interessant.

00:06:46: die Menschen oder die Reisendinnen die wir dort getroffen haben die mich würde ich sagen am meisten geprägt haben und die ich glaube ich nie vergessen werde war das Kappel im Bus was wir direkt nach der Anreise in Australien getroffen habe.

00:07:01: also ihr müsst euch das vorstellen.

00:07:03: Wir sind angekommen in Australien und haben so ein Shuttle-Service gebucht gehabt vom Flughafen zu unserem ersten Hostel.

00:07:09: Wir waren Newbies, wir hätten einfach mit der Bahn fahren können aber hey!

00:07:12: Wir haben uns einen Shuttle Service gebucht ist auch total egal weil wie ihr jetzt hört hatte das einen Sinn dass wir uns den gebucht haben.

00:07:19: Weil in diesem Bus haben wir ein deutsches Kappel getroffen die ich bin der Meinung nach Australien ausgeweinert sind zumindest dort studiert haben jetzt wahrscheinlich nicht mehr dort studieren und die haben uns so ein bisschen So bisschen aufgefangen.

00:07:32: Für uns war halt alles neu, alles aufregen und irgendwie auch ein bisschen überwältigend.

00:07:36: Wir hatten auch Schlafmangel und waren noch so ein kleines bisschen ängstlich.

00:07:39: vielleicht was erwartet uns hier?

00:07:41: Und die haben einfach so gute Weibs gehabt also so richtig Leute aus Train ist das geilste Land überhaupt.

00:07:47: ihr werdet es lieben Hier habt ihr Tipps und XY müsst ihr euch unbedingt aufschreiben und dass ist super.

00:07:53: und hier unsere Erfahrung.

00:07:55: und wir haben halt wirklich mit denen Gespräch geführt.

00:07:57: und Das Gute war auch, dass sie Deutsch waren weil Natürlich auch noch ein bisschen so englisch sprechen.

00:08:03: Ich muss erst mal üben, aber die haben uns so richtig die Angst genommen mir.

00:08:07: Ich sag eigentlich nur von mir.

00:08:09: Die haben mich richtig die... Angst genommen obwohl ich auch gar nicht so viel Angst hatte war mehr Vorfreude.

00:08:13: aber man hat ja schon so ein paar Punkte in seinem Kopf wo man sich so ein bisschen Gedanken drüber macht.

00:08:18: und ihr mich richtig gut aufgefangen.

00:08:19: und dieses Kappel ich weiß leider nicht mehr wie sie aussahen habe ich nämlich darüber nachgedacht weil ich weiß dann wieder Bus außer wo wir da saßen was sie erzählt haben und diese Situation werde ich nie vergessen bin ich sehr glücklich darüber, dass wir die am Anfang getroffen haben.

00:08:33: Okay also das ist ja dann eher so bezogen auf die Reisezeit ne?

00:08:38: Also die Reisenden, die du jetzt wo du sagst, die hast du getroffen, die haben dich für diese Reise Zeit nachhaltig geprägt oder auch jetzt noch?

00:08:46: Ich würde sagen jetzt auch noch, also natürlich viel mehr für die Reizezeit aber in dem Sinne, dass ich das Gefühl habe, ich möchte Leute auch abholen.

00:08:57: Nicht so stuhe, mein Ding machen mit Scheuklappen auf und nur auf mich achten.

00:09:00: Sondern ich weiß wie positiv es ist von Leuten die mehr Erfahrung in einem Bereich haben zu hören Wie es läuft und was gut läuft und das toll ist und worauf man vielleicht auch achten sollte.

00:09:10: Und genau das möchte ich anderen Leuten auch mitgeben.

00:09:12: dem Sinne hat mich das geprägt gar nicht unbedingt nur auf reisen bezogen aber dass Es total wertvoll ist von leuten zu lernen die schon erfahrung haben.

00:09:21: okay Ich habe an die Personen auch ab und zu mal gedacht, weil wir dir getroffen haben.

00:09:28: Wir haben uns in der Zeit ja öfter mal darüber unterhalten wie verrückt das war.

00:09:33: Aber würde ich jetzt bei mir persönlich nicht sagen dass sie mich geprägt oder nachhaltig geprägte haben?

00:09:39: Ja aber cool was deine Gedanken dazu sind.

00:09:43: Jetzt bin ich ganz gespannt auf deinen Punkt!

00:09:45: Also meine ist eigentlich auch hauptsächlich also bei Reisende.

00:09:51: irgendwie habe ich da auch sofort das Thema Reisen mit gehabt, dass mich das für die Reise geprägt hat.

00:09:58: Jetzt gar nicht so doller im Nachhinein vielleicht ein bisschen aber eher weniger jetzt im Nach hinein und zwar die beiden deutschen Jungs, die wir relativ am Anfang auf einem Parkplatz getroffen haben.

00:10:10: Wir standen da unser Parfi war Ja so halbfertig würde ich sagen, das war relativ am Anfang wo wir losgefahren sind.

00:10:18: Es hat jeden Tag geregnet es hat geschüttelt ohne Ende.

00:10:21: in unser Auto ist Wasser gelaufen alles war nass.

00:10:23: Wir hatten absolut schlechte Laune und waren kurz vorm Abbrechen wollten nach Hause haben gesagt warum machen wir überhaupt diesen Müll?

00:10:30: Warum tun wir uns das an?

00:10:31: Und ja gerade als wir... Nee wir waren noch im Auto saßen auf den Sitzen und haben uns überlegt was machen wir jetzt als nächstes?

00:10:38: Ich glaube

00:10:38: ich habe sogar geheult in dem Moment.

00:10:42: sind zwei deutsche Jungs neben uns auf diesen Parkplatz gekommen, haben eingeparkt und so routiniert ausgesehen.

00:10:48: Haben hier das ausgeparkt, das gemacht, alle.

00:10:51: Jeder wusste was zu tun ist.

00:10:52: Die haben es wahrscheinlich schon länger gemacht.

00:10:55: Und da sagt er einfach welche Pasta wollen wir heute?

00:10:58: fuzzily oder penne?

00:11:00: Und ich dachte so warte mal!

00:11:02: Das ist euer einziges Problem gerade.

00:11:04: Welche Pasta ihr wollt?

00:11:05: Du hast es dann auch noch in dem Moment gesagt wenn das unser einziges problem irgendwann ist, dann haben wir's geschafft.

00:11:10: ja Und genau diese Szene oder diese Erfahrung hat uns oft begleitet.

00:11:17: Wir haben das auch schon ein paar Mal im Polly erzählt, diese Story und grad hatte ich so den Gedanken... Das waren ja zwei Deutsche!

00:11:22: Ich würde so gerne dass denen erzählen wie häufig wir von den beiden sprechen aber wir kennen die ja nicht.

00:11:27: Nein leider nicht.

00:11:28: Aber irgendwie ... Ja das war so eine richtig ... Ich weiß nicht wie vielleicht so ne Begegnung designen musste um uns zu zeigen hey das Leben ist nicht so schwer.

00:11:40: Versteift euch nicht jetzt gerade auf diese Situation, wo man nichts ändern kann.

00:11:46: Also es ist zwar wirklich blödes Wetter alles ist nass aber Ist das egal?

00:11:51: Denk lieber drüber nach was du essen willst!

00:11:54: Ja dann ist Leben nicht so schwer ne?

00:11:56: Ja genau also einfach wirklich das ganze Leben oder das Drum nicht das ganze leben.

00:12:00: Aber dass drum herum wie's gerade aktuell is und was man gerade nicht ändern kann Das sollte man nicht so schwer nehmen, sondern den Fokus aufs Wichtige legen.

00:12:09: und wichtig ist nun mal Essen.

00:12:11: Ich wollte gerade sagen, Essen ist absolut wichtig!

00:12:13: Essen macht uns glücklich und wir lieben Essen.

00:12:16: also Essen begleitet uns schon eigentlich seitdem wir ausgezogen sind weil wir gerne selber...

00:12:21: Haben wir vorher nicht gern gegessen?

00:12:23: Doch schon aber da hattest du ja nicht so das Thema.

00:12:25: Ja ich kaufe heute einen für das und dass und

00:12:27: das.

00:12:27: Aber wir haben auch vorher schon gekocht.

00:12:29: Ich erinnere mich an Armde, wo wir gesagt haben.

00:12:31: Wir übernehmen heute das Armbrot und haben für unsere Eltern mitgekocht.

00:12:34: Wir haben schon gerne gekocht und sind auch gerne irgendwo Essen gegangen.

00:12:37: Ja also Essen ist auf jeden Fall ein großer Punkt in unserem Leben würde ich sagen.

00:12:43: Und genau in diesem Moment wo alles richtig blöde war und wir kurz vorm Abbrechen gefühlt waren kommt jemand an und die größte Sorge war das Essen.

00:12:51: Irgendwie hat uns das wirklich oft begleitet Und wir haben das oft so gesagt, wenn wir auch unterwegs waren und alles war routiniert.

00:12:58: Was wollen man jetzt?

00:12:59: Penne oder Pasta?

00:13:01: Nee, Fusilio oder Penne sowas.

00:13:04: Das hat mich auf jeden Fall nachhaltig begleitet.

00:13:07: mehr für die Reisezeit weil ich denke da aktuell gar nicht so viel drüber nach.

00:13:10: Vielleicht kommt es wieder, wenn man reist aber ja... Das hat sich auf jeden fall gepackt.

00:13:19: Ja, das ist absolut recht.

00:13:20: Die sind mir auch noch häufig im Kopf.

00:13:22: Wie du auch sagst jetzt weniger als auf Reisen aber auf Reisend wirklich häufig.

00:13:27: So, next Point die Locals.

00:13:30: Ich

00:13:31: bin ganz gespannt wenn du erzählst, soll ich wieder starten?

00:13:34: Ja sehr gerne.

00:13:35: Carol und John sind eigentlich zwei Leute Aber irgendwie gehören die für mich zusammen, ich kann die nicht auseinander klamüsern.

00:13:42: Wir haben ja eigentlich gesagt ein Local aber die beiden sind mein Punkt das sind ja unsere australischen Großeltern.

00:13:48: Haben wir auch schon paar Mal von berichtet und wir sind während Corona jetzt ziemlich stark gewesen konnten nicht mehr so richtig reisen und sind dann auf so einen Helpix-Angebot eingegangen.

00:13:59: da haben wir dann vier Stunden am Tag gearbeitet auf einer kleinen Farm durften in der kostenlos wohnen und essen um einfach Geld zu sparen.

00:14:05: in der Zeit war die Tochter von Carol.

00:14:09: Und irgendwann war halt das da alles fertig, wir haben eine Airbnb auch renoviert und die wollten die Airbnb dann vermieten und dann konnten wir da nicht mehr wohnen.

00:14:17: aber die haben gesagt hey meine Mama ist so Carol und ihr Mann John, die haben Ferienhaus und die wollen es während Corona jetzt gerade nicht vermieten.

00:14:24: im Garten so ein ganz kleines Wenn ihr wollt ich kann einen Kontakt herstellen.

00:14:29: wie können wir mal vorbeifahren?

00:14:30: Und am ersten Moment waren wir glaube ich beide so.

00:14:34: Also es ist voll unangenehm und wir wollen das nicht.

00:14:36: Und nee, danke!

00:14:37: Es ist voll nett von euch aber wir brauchen das nicht, weil's uns halt irgendwie unangennem war.

00:14:43: Ja.

00:14:44: Wir wurden dann ein bisschen reingelabert.

00:14:46: Die machen das gerne, kommen wir fahren einfach mal vorbei.

00:14:49: Das war auch im gleichen Ort und sind wieder da vorbeigefahren.

00:14:52: Was soll ich sagen?

00:14:53: Es war die beste Entscheidung die wir dann am Ende doch treffen konnten und zum Glück wurden wir da reingedrängt.

00:14:58: Weil die beiden haben mich wirklich sehr geprägt.

00:15:02: Wie kann man so gastfreundlich sein und so offen gegenüber fremden Backpackern, die dann mit ihrem Geländewagen anreisen.

00:15:09: Wo der ganze Kofferraum voll ist mit irgendeiner Scheiße aus unserer Auto.

00:15:14: Wir haben halt in den Geländewagen gelebt ohne Dachzelt.

00:15:16: Wir sind noch drin geschlafen.

00:15:17: Und trotzdem waren sie von Anfang an so offen und herzlich ham uns im Abend und kommt rein und möchte etwas trinken Und haben uns einfach am ersten Abend schon gleich auf eine Pizza eingeladen, aus einer wirklich guten Pizzeria da.

00:15:30: Was wir als Backpacker... Wir waren ja ein bisschen auch im Sparmodus unterwegs, hätten wir uns niemals gönnt so ne Pizza.

00:15:36: Niemals!

00:15:37: Und es hat so gut geschmeckt und einfach diese echten Familienstrukturen dann mitzubekommen in einem fremden Land ist so viel wert für mich wie sie sich gekümmert haben.

00:15:47: Und wir waren halt wirklich... Also wir waren noch länger bei dir, ich glaube drei Monate?

00:15:52: Ja, wir waren sehr lange da.

00:15:54: Also

00:15:54: ich würde auch sagen drei Monate bestimmt.

00:15:56: Und wir waren wirklich Teil dieser Familie.

00:15:58: also wir wurden damit zum BBQ eingeladen beziehungsweise kommt dazu.

00:16:03: Wir haben geholfen wenn der Mann Zaun gestrichen werden musste im Rasen gemäht.

00:16:09: Wir sind mit den beiden spazieren gegangen dann sind wir mal mit denen zum Strand gegangen oder gefahren von hier Kerls Tochter die haben auch surfboards dürfen sich surfboards ausleihen zum strand gefahren.

00:16:19: Also es war wirklich, als wären wir ein Teil dieser Familie und wir haben auch immer noch Kontakt mit denen.

00:16:23: Wir schicken immer mal Fotos hin und her die fragen mich was uns geht?

00:16:26: Wir fragen wie's den geht... Und also ist das einfach für mich wirklich krass, wie wir dort aufgenommen wurden als fremde Menschen und wir durften da kostenlos wohnen.

00:16:38: Ja!

00:16:38: Es war ja schon echt eine gute Zeit dort auf jeden Fall eine prägende Zeit.

00:16:45: Und es ist jetzt vielleicht sehr langweilig für euch, aber ich habe genau die gleichen Personen rausgesucht oder aus meinem Kopf... Die sind mir einfach im Kopf geblieben und die haben uns definitiv nachhaltig geprägt.

00:16:58: also erstmal diese Gastfreundschaft wie herzlich sie waren zu uns, die sie nicht kannten von Anfang an.

00:17:05: Es gab keinen Punkt wo die irgendwie nicht nett zu uns waren oder sauer oder sonstiges.

00:17:10: Also die haben wir uns wirklich dazu ein hundert Prozent vertraut und das ist auch schon wieder so eine Message, man kann einfach erstmal das Vertrauen irgendwie wie sagt man so einen Vertrauensvorschuss geben?

00:17:24: Und dann guckt was passiert!

00:17:25: So war es ja bei denen.

00:17:26: sie haben uns von Anfang an zu einhundert Prozent vertaute obwohl sie uns nicht kannten.

00:17:30: Ja, dann ist was Gutes daraus geworden.

00:17:32: Sie haben von uns profitiert und wir haben von dem profitiert am Ende weil wir haben den sehr fehl im Garten geholfen im Haus und haben aber auch viele Geschichten ausgetauscht.

00:17:41: Ja, und Carol hat Vorfahren in Deutschland.

00:17:44: Und sie ist ganz interessiert in der Ahnforschung und dann konnte sie das natürlich alles nicht lesen, weil es auf Deutsch war und als wäre es irgendwie so gewollt dass wir an diese Familie kommen, haben wir ihr Geholfen das alles zu übersetzen?

00:17:56: Das hätte auch jemand... Also ein anderer Mensch machen können, aber vielleicht hätte sie dem anderen Menschen das nicht so gegeben.

00:18:02: Vielleicht wegen Vertrauen oder weil sie denkt es auch egal.

00:18:05: Wir haben da Stunden mit ihr gesessen und haben Sachen übersetzt, haben Sachen rausgesucht, haben Orte in Deutschland gefunden, waren auch in Deutschland und haben sich das angeschaut... Also wirklich verrückt, wie gut das am Ende gepasst hat.

00:18:17: Und dann waren wir an Perz und in Perz wohnt von John die Tochter.

00:18:21: Und da durften wir noch bei der vorbeikommen und die haben uns zum Essen eingeladen.

00:18:25: Obwohl sie uns ja auch gar nicht kannte.

00:18:27: aber John meint hier meine Tochter die weiß schon Bescheid ruft die mal an die möchte mit euch Armbrot essen.

00:18:32: Und auch da wir wollen einfach aufgenommen obwohl die uns nicht ein bisschen kannte.

00:18:37: Auf jeden Fall ist es so eine krasse Begegnung gewesen dass wir ... Ja... Die beiden kennengelernt haben Und einfach, wir haben ja schon öfter gesagt dass wir sagen das sind unsere australischen Omi und Oppi.

00:18:49: So ist es halt auch einfach man fühlt sich oder wir haben uns dort einfach wie zu Hause gefühlt.

00:18:56: Wenn mit denen auf dem Sofa abends gesessen Tee getrunken Nachrichten geguckt über Covid News ausgetauscht.

00:19:01: Ja und immer noch Kontakt wie du ja schon gesagt hast und egal wann wir irgendwie Hilfe brauchten in der Zeit in Australien Die beiden waren immer da und haben immer gesagt, okay kommen wir helfen euch.

00:19:12: Wir kriegen es hin.

00:19:13: oder wenn man mal irgendwie ein Problem hatte oder in der Gegend war und irgendwie einen Platz zum Schlafen brauchte.

00:19:21: Einfach wirklich sehr herzliche Menschen die uns viel geholfen haben.

00:19:25: Ja und wir durften auch Sachen zu den schicken also im Paket von uns angenommen egal wie schwer was für eine Batterie jetzt war.

00:19:33: aber auch wirklich weil du sagst sie waren immer dar und haben uns geholpen.

00:19:37: Also auch wenn wir nicht vor Ort waren Haben die uns angerufen wenn wir ein Problem hatten und haben da irgendwie ein Mechanik ausfindig gemacht und sowas.

00:19:46: Also ganz, ganz süß.

00:19:47: ja die beiden sind wirklich zwei Goldschätze und... Ja wenn die übrigens jetzt einen Kappelsen oder Backpacker allgemein die irgendwie auf dem Baumarkt Parkplatz was umbauen oder so dann schicken sie uns immer mal Fotos und sagen wir müssen so an euch denken!

00:20:00: Ja das stimmt.

00:20:02: Ganz niedlich.

00:20:03: Wir sind den glaube ich auch sehr im Kopf geblieben.

00:20:06: Wir hatten eine tolle Zeit mit denen und ich bin so froh über diese ... ja, über die Zeit, die wir dort verbringen durften.

00:20:13: Und dass sie uns so herzlich aufgenommen haben.

00:20:16: Ja, bin ich sehr, sehr dankbar dafür!

00:20:18: Ja, ich auch... So dann kommen wir zu unserem Boss, unserem Chef.

00:20:24: Chef erinnert mich immer so an Koch.

00:20:26: deshalb sag ich jetzt Boss.

00:20:27: Ein Chef?

00:20:27: Ein

00:20:29: Chef?!

00:20:29: Nein ein Boss natürlich.

00:20:30: Also bei mir

00:20:31: vielleicht ist es ja auch einen Koch der dich nachhaltig geprägt hat.

00:20:33: Bei

00:20:34: mir ist das kein Koch kann ich schon mal sagen Es ist nämlich Kurt, unser Chef von der Olivenfarm.

00:20:39: Und wie du gerade ja gesagt hast, es ist auch dein gleicher Punkt.

00:20:41: Das ist schon wieder blöd und langweilig für euch ich weiß aber wir ... Ja, wir hätten uns vorher absprechen können dann hätten wir ihn anders gesucht, aber so ist das nicht die Realität.

00:20:51: Aber sind halt auch die Leute, die uns wirklich krass geprägt haben?

00:20:53: Ja

00:20:53: richtig

00:20:54: genau.

00:20:56: Also wer ist Kurt?

00:20:57: Kurt ist der Chef von Der Oliwenfarm habe ich grad schon gesagt.

00:21:00: Wir sind... Ich muss anders anfangen!

00:21:04: Ich würde sagen ziemlich im Tiefpunkt.

00:21:05: bevor wir zu gehört gekommen sind, waren Tasmanian und Tasmanien war auch ganz toll.

00:21:11: Aber wir hatten nicht mehr so richtig Geld.

00:21:13: ich hatte noch als der Tasmanin verlassen hat ein hundert Dollar australische Dollar auf dem Konto.

00:21:18: ja genau

00:21:19: du hattest glaube ich noch zweitausend aber das ist halt auch wirklich nicht die Welt oder vielleicht tausend fünfhundert.

00:21:25: unsere kupplung ist vorher in Tasmania kaputt gegangen und es war schon wieder alles so Alles scheiße und jetzt müssen wir den Job suchen.

00:21:32: Und jetzt müssen hier irgendwie sonst so hinfahren, weil wir gerade keinen anderen Job zu schnell finden.

00:21:37: Dann haben wir halt den Job von der Olivenfarm bekommen und dachten uns...

00:21:40: Ja und das Problem war ja auch noch die Fähren, die ausgebucht waren in Tasmanien, weil es war ja Covid- und die Hochsaison gefühlt für Tasmanian, weil alle Australier nach Tasmanie gereist sind und dann kurz vom Winter sowie wie wir wieder zurück wollten.

00:21:56: Das war schon sehr, sehr ... Eine sehr schwierige Zeit, würde ich mal

00:22:01: sagen.

00:22:01: Also mental einfach sehr schwierig.

00:22:03: und dann haben wir halt diesen Job auf der Olivenfarm gefunden, mussten da echt auch einige Stunden hinfahren dachten uns aber hey wir brauchen Geld, wir müssen das jetzt machen.

00:22:11: und hörte sich auch ganz okay an sind wir dahin gefahren und dann hat Kurt uns begrüßt.

00:22:16: Kurt ist der Farm Manager nicht der Besitzer von der Farm zu dem Zeitpunkt auch schon eigentlich nicht mehr, der hatte ja verkauft gehabt.

00:22:23: Aber er war noch sehr... Wir

00:22:24: wollten verkaufen.

00:22:25: Er war

00:22:26: noch Farm Manager, ja?

00:22:27: Ja, Farm Manager aber Besitzer war also den Zeitpunkt schon nicht mehr oder?

00:22:31: Nee, Besitzer War nicht.

00:22:32: Genau!

00:22:33: Aber man hatte so das Gefühl erst der Besitzer dort.

00:22:36: Der Besitzer, der eigentliche Besitzer ist gar nicht da, der hat ja in Amerika gewohnt, dem diese Farm gehörte und gehört war als Farm Manager, ich würde eher sagen der hat alles gemacht und der andere war nur der Geldgeber.

00:22:49: Ja ungefähr so kann man es

00:22:51: genau.

00:22:52: Und gehört war am Anfang überhaupt nicht mein.

00:22:56: wie sagt man type off?

00:22:58: Ja er war wirklich diese erste Begegnung.

00:23:01: man sagt ja der der erste Eindruck von jemandem zählt das behält man sich im Kopf.

00:23:07: Ich würd sagen dass ist ein krasses Beispiel, dass es nicht so ist.

00:23:10: Weil der erste Eindruck dachten wir beide ach du Scheiße wo sind wir hier herbekommen schon wieder so ein komischer Chef der weiß ich nicht ja uns nur rumkommandiert oder was weiß ich?

00:23:21: Absolut frauenfeindliche Kommentare also Frauen hat er gar nichts zugetraut.

00:23:28: So richtig, wie sagt man so hart irgendwie auch zu dir und hat gar nicht so herzlich sondern.

00:23:35: Raff und also komische Späßchen gemacht und wir sind gar nicht mit dem klargekommen.

00:23:40: Und ich lag abends im Bett habe geweint und hab mir gesagt kann es noch schlimmer werden?

00:23:43: jetzt sind wir hier tausende Kilometer gefühlt hingefahren.

00:23:47: Ein bisschen übertrieben aber schon lange waren

00:23:50: schon tausend Kilometer vielleicht sogar mehr.

00:23:52: Und jetzt ist das ja auch noch richtig scheiße.

00:23:54: kann das Leben eigentlich gerade noch beschissener werden.

00:23:56: so war meine Stimmung Und ich weiß nicht wann der Wendepunkt kam.

00:24:02: Aber als wir uns dann mit Kurt ein bisschen angenähert haben, also war Kurt auf jeden Fall eine absolut ganz tolle Person.

00:24:10: Auf jeden Fall!

00:24:11: Also ich glaube er musste uns erst mal auch so ein bisschen kennenlernen?

00:24:14: Ich glaube das Problem ist gerade wenn man jetzt sage ich mal so ne Farm managed oder lightet, dann bist du ja auf die Backpacker angewiesen die zur Saison da sind und So was er über die Monate, die wir da waren ja erzählt hat.

00:24:30: Ist nicht immer einfach mit Leuten, die du bekommst und deswegen hat er wahrscheinlich voran fahren einfach erstmal eine Abwehrhaltung weil er schon so viel Mist erlebt hat mit Leuten die da gearbeitet haben.

00:24:41: Hat von Anfang an erst mal diese Abwehr Haltung.

00:24:44: Ja geht mir nichts an oder nicht geht mich nichts an aber ich muss erstmal hart wirken.

00:24:51: Also er hat sich dann komplett verändert.

00:24:53: Ich durfte da noch als Frau dort Trecker fahren, was vorher auch überhaupt gar kein Ding war.

00:24:57: Das Dorf nur Männer und es war plötzlich ein ganz anderes Miteinander.

00:25:01: Seine Frau hat da mit gewohnt also er mit seiner Frau und die haben drei Kinder.

00:25:04: Die sind aber schon älter, die haben ja nicht mehr gewohnten.

00:25:08: Irgendwann war es dann auch so, dass wir am Wochenende zu seinen Tochter mit Mann gefahren sind.

00:25:13: Also wir wurden da auch irgendwie richtig integriert.

00:25:15: Das war irgendwann ein richtiges Miteinander?

00:25:16: Ja, wir wurden ja zum Essen eingeladen und zum Abendessen während der Zeit.

00:25:22: Ich habe sehr viel Zeit mit ihm verbracht weil ich hab einen guten Eindruck anscheinend gemacht einen guten Eindruck gemacht, dass ich viele Sachen kann.

00:25:31: Ist ja auch so und das hat er sehr geschätzt, dass sich so viele Sachen können und auch gut machen kann.

00:25:42: Und da habe ich sehr viel Zeit nach der Ernte, wo wir nicht... Wir konnten eigentlich gar nicht so richtig weg.

00:25:49: Auch wieder wegen Kobeltheit?

00:25:51: Ja!

00:25:51: Dann hab' ich nach der Mitte auch viele Sachen gemacht Workshop, also in der Werkstatt habe ich sehr viel gemacht was ihm viel Arbeit abgenommen hat glaube ich.

00:26:01: Ja und da war er auf jeden Fall sehr, sehr happy drüber und hatte dich sehr geschätzt?

00:26:05: Genau!

00:26:06: Und dann hab' ich halt auch relativ viel Zeit mit ihm verbracht, hab viele Geschichten von ihm gehört wie sein Leben früher war, hat er uns ja auch so erzählt... Ich hab ihn da erst richtig kennengelernt und das war eine sehr prägende Zeit und dieser Mensch hat mich wirklich krass Ja geprägt verändert in Mentalität also in der Mentalität auf jeden Fall.

00:26:31: In Sachen ja wie man Sachen angeht und so weiter,

00:26:35: ja und ein bisschen zu kürz Geschichte.

00:26:37: ich will hier gar nicht so viel Persone Details erzählen aber die haben vorher in Südafrika gelebt nie gar nicht in Südafrika.

00:26:43: in Zimbabwe haben die gelebt Ich weiß nicht wie ich gerade auf Südafrika komme auf jeden fall

00:26:49: in Zymbabwe.

00:26:52: Die hatten dort auch eine Farm und ich weiß nicht genau, wie die politische Situation da war.

00:26:58: Und kann das nicht genau erklären?

00:26:59: Auf jeden Fall wurde den die Farm weggenommen vom Government und dann standen sie ja plötzlich ohne was da, hatten drei Kinder wussten nicht mehr wohin und was sie tun sollten und dann sind sie aus irgendeinem Grund nach Australien gegangen.

00:27:12: Ja zwischenzeitlich hat er auch noch viel... wirklich scheißarbeit gemacht also auch arbeit die nicht gesundheit.

00:27:20: Ganz viele komische sachen hat er noch gemacht um halt geld zu verdienen und irgendwann

00:27:24: einfach um die familie als hat er immer wieder erzählt er muss seine familie irgendwie am leben halten also musste geld verdient für die familien und die sind dann halt nach australen gekommen und hatten nichts also wirklich gar nichts.

00:27:35: die konnten englisch weil die haben da in bachfell ne britischen kolonie gelebt.

00:27:40: aber Du hast von null angefangen mit drei Kindern, musstest dir dein Leben komplett neu aufbauen und das ist irgendwie auch so eine Inspiration für mich.

00:27:49: Das es funktioniert.

00:27:50: also wenn du es wirklich willst und wenn du dich dahinter hängst dann kannst du auch dein Leben noch mit dreißigvierzig verändern.

00:27:58: Also die mussten das jetzt notgedrungen?

00:28:00: Die wollten das natürlich nicht, aber wenn du unglücklich bist dann kannst du jederzeit was ändern weil wenn du dich da hinsetzt kannst du dir ein neues Leben woanders aufbauen.

00:28:09: Ja also natürlich ist es jetzt mit uns mit Visum und so nach Australien auch nicht super einfach.

00:28:13: zum paar Grunddrahmedingung müssen natürlich bestehen.

00:28:16: Aber dass hat mich an Kurt so inspiriert oder auch an seiner ganzen Familie eine Lebensfreude ausgestrahlt Waren so auch herzlich und

00:28:24: richtig trotz dass so viel Mist passiert ist in der Vergangenheit.

00:28:28: Und die wirklich kein einfaches Leben bis dahin hatten.

00:28:32: Haben sie trotzdem eine sehr starke Lebensfreude ausgestrahlt haben ja uns auch Energie gegeben, haben ja auch wieder diese diese Gastfreundschaft gezeigt.

00:28:43: am Ende Ja

00:28:45: und er hat sich auch dann ein paar Jobs ausgedacht die ich noch machen kann während Covid also Das war die Farm beim Victoria und Melbourne war im Lockdown, deshalb konnte man eigentlich nicht wirklich reisen.

00:28:54: Und Renny hat im Workshop gearbeitet und ich hatte irgendwie nichts zu tun... ...und dann hat er noch gesagt hier eigentlich muss auch das und das gemacht werden oder fahr mal in die Stadt und hol das Ersatzteil ab.

00:29:02: Die Stadt war halt anderthalb Stunden entfernt und es war da meine Arbeitszeit und das habe ich auch sehr geschätzt.

00:29:07: dass er sich was überlegt hat was ich noch machen kann hätte ja nicht machen müssen.

00:29:11: Er war jetzt auch nicht der Geldgeber ist auch noch ein Punkt aber er war einfach toll und lieb und nett zu uns.

00:29:18: Die haben dann die Farben verkauft, beziehungsweise er ist dann auch von der Farm weggegangen.

00:29:24: Ja

00:29:24: weil sie hatten ja in der Zeit als wir da angefangen haben wussten die schon dass die Farm verkauft wird und die haben sich schon was Neues gesucht wo Sie am Ende leben wollten und sein Traum war es eigentlich immer in der perfekten Klimazone zu leben.

00:29:37: Er hat mir das immer erklärt... also das habe ich ein paar mal gehört diese Geschichte.

00:29:42: Das er immer gesagt hat er will in der perfekten Klimazonne Das wird das genannt, die Goldilocksone glaube ich.

00:29:47: So hieß es.

00:29:48: Ich muss mal googeln ob das wirklich diese perfekte Klimazone ist.

00:29:52: und naja die liegt genauso in der Bayern Bay Region und genau da haben sie dann am Ende auch eine kleine Farm gekauft.

00:29:58: Farmen ist auf jeden Fall sein Ding.

00:30:00: Das ist das was er.

00:30:02: wo seine Passion für ist würde ich sagen.

00:30:05: Das ist aber auch eine kleine Makadamiya-Farm, also wirklich auch nichts riesiges.

00:30:08: Wir haben die beiden nämlich dort auch besucht und wurden da zum Armbot eingeladen... ...und haben ne Führung bekommen.

00:30:15: Und das ist nicht zu vergleichen von der Größe der Olivenfarm.

00:30:18: Ich glaube es ist so ein bisschen erbrauch was um die Hand.

00:30:20: Ja!

00:30:21: Und so ein Bisschen als Hobby aber auch ein bisschen Geld von bekommen.

00:30:24: Ja.

00:30:24: Genau.

00:30:25: Und sehr, sehr schön.

00:30:26: Das finde ich einfach toll dass sie... Also Oliwenfarm war damals so Dass sie da bleiben konnten und ihrem Geld verdient.

00:30:34: Ja fürs Visum.

00:30:35: Genau, aber da wollten die ja nie wirklich leben irgendwo um nirgendwo in Victoria.

00:30:40: Und dass sie dann nach Byron Bader an die Gegend gegangen sind freut mich auch riesig für die beiden.

00:30:45: Auf jeden Fall und ich würde sie gerne wieder besuchen.

00:30:47: Ja

00:30:47: und Kurt hat einfach immer so ganz ganz viele tolle Einfälle gab es noch verrückte Einfelle.

00:30:51: Hat sich alles irgendwie selber gebaut und hatte Ideen für.

00:30:56: Das hattest du auch vorher schon, aber ich finde gehört hat dich da auch noch so ein bisschen weiter

00:31:00: bestärkt.

00:31:01: Dass man noch weiter oder tiefer an Dinge reingucken kann?

00:31:04: Ja dass man vielleicht zweimal um die Ecke denkt, dass man das doch irgendwie hinkriegt.

00:31:08: Auch wenn es erstmal aussieht als ob es nicht geht.

00:31:11: Irgendwie wird es funktionieren und das hat er mir auf jeden Fall mitgegeben.

00:31:19: Und was gehört mir am meisten mit gegeben hat von meinen Skills, die ich jetzt kann?

00:31:24: Spanngorte... richtig aufwickeln.

00:31:29: Also gehört hat immer, wenn wir irgendwie an der Ladefläche was festgespannt haben dann ist doch immer vom Spanngurt hier dieses Überbleibsel.

00:31:37: Der Rest der fladdelt da rum und das fand er fürchterlich!

00:31:40: Und er hat eine ganz spezielle Technik wie man das aufwickeln kann und dann so einen Knoten rein damit es auch ganz easy danach aufzumachen geht und nicht so ein kudde Muddel ist.

00:31:51: Also ich würde sagen bestimmt zwanzigmal gezeigt, weil er mal gesagt hat Lenja so geht das nicht.

00:31:57: Das hat Kurt mir mitgegeben.

00:31:58: natürlich noch ganz viele andere Sachen.

00:32:00: aber immer wenn wir jetzt ein Spanngott irgendwo dran machen was wir häufiger machen sind wir immer in Kurt denken.

00:32:07: Ich muss gerade auch in der Zeit wo ich wieder viel in einer Harder bin und an dem Lkw rumschraube Immer oft an Kurt denken und wie er so Sachen angegangen ist.

00:32:16: Manchmal war auch ein bisschen hebelig und hektisch, wenn was nicht so ganz funktionierte aber irgendwie gehörte das dazu.

00:32:22: Und ja da muss ich trotzdem immer dran denken auch als sich den Cruiser gemacht hat.

00:32:25: Muss die ja auch oft an Kört denken.

00:32:28: Ja cool

00:32:29: Schon schon irgendwie verrückt.

00:32:31: Das was mich auch immer so inspiriert bei vielen Sachen weiter zu machen der hat irgendwann mal von der Olivenfarm Da ist der Trecker abgebrannt Und den Trecker hat er dann von der Versicherung wieder abgekauft quasi.

00:32:44: Also die Versicherung hat ja dann den Schadensersatz gezahlt und damit gehört der Trecker eigentlich der Versicherung, und er hat ihn zurückgekauft für einen kleinen Wert.

00:32:52: Das war sein Lebensprojekt gefühlt.

00:32:53: So hat es mir auch oft erzählt diesen Trecker wieder aufzubauen.

00:32:56: Dann hat er wirklich jedes einzelne Kabel da neu verlegt in dem Trecker alles neu gemacht und das der halt wieder läuft.

00:33:04: Jetzt läuft dieser Trecker ja auch auf seiner Macadermia Farm.

00:33:09: So crazy, dass er diesen Trecker ich habe auch Bilder gesehen von diesem Trecker.

00:33:13: Wieder zusammengebaut hat.

00:33:15: also...

00:33:16: Ist vielleicht auch dem zu schulden das sie wirklich mitten im Nirgendwo gelebt haben die Kinder irgendwann ausm Haus waren und man da ja nicht ins Fitnessstudio oder in die Bar gehen kann?

00:33:25: Ja wenn jetzt auch keine Saison ist sage ich mal Erntesaison, dann ist nicht so viel zu tun auf der Farm.

00:33:33: Es gibt auch immer mal Jobs aber die hat man relativ schnell abgearbeitet.

00:33:36: Du bist da nicht jeden Tag mit acht Stunden beschäftigt oder länger und hatte sich bestimmt dann diese Aufgabe gesucht.

00:33:42: Aber finde ich auch immer wieder inspirierend dass er sich das dahingesetzt hat und diesen Träger komplett wieder... aufgebaut hat.

00:33:50: Und wir haben jetzt einen Kontakt nach Afrika und er meint, wenn wir mal da sind, das ist ein Wapfer... Da hat er noch Familie!

00:33:55: Wir sollen auf jeden Fall schreiben und dann können wir bei seiner Familie unterkommen und die zeigen uns dann da Victoria Falls und sowas.

00:34:03: Die sind doch in einem Wapfe oder?

00:34:04: Ja und der meint es sind auch Elefantenkolonien bei denen um die Ecke aber natürlich gleich so.

00:34:09: ok ich reiß also fort hin.

00:34:10: Ich packe mein Koffer bis jetzt noch nicht zustande kommen.

00:34:15: Eine sehr Tolle Begegnung und ich will sie auch nicht missen.

00:34:20: Bin froh, so froh über diese Begehnungen wie das alles zustande kam und dass wir nicht nach zwei Tagen gesagt haben wir fahren wieder sondern uns selber gesagt haben Wir geben uns jetzt eine Woche Zeit um uns dann alles zu gewöhnen und danach entscheiden wir neu.

00:34:32: Jetzt

00:34:33: können wir euch generell nochmal mitgeben haben wir hier auch schon mal erzählt gebt euch ruhig wirklich immer ne Woche Zeit.

00:34:37: wenn es nach einer Woche immer noch scheiß ist dürfte auch gerne gehen, aber die Unterkunft bei der Olivenfarm war auch erstmal schlimm.

00:34:44: Oh Gott!

00:34:45: Was ist das?

00:34:47: Und am Ende sind wir dreimal wieder also insgesamt mit drei Mal auf der O livenfam und haben da gearbeitet und haben jedes mal in dieser unterkunft geschlafen und es war gar kein Problem mehr.

00:34:56: Es war unser Zuhause, es war total in Ordnung.

00:34:58: man muss sich erst einmal andere Umstände irgendwie gewöhnen.

00:35:01: Das war halt so.

00:35:01: ein Wohncontainer absolut nicht schlimm gibt viel viel Schlimmeres.

00:35:05: Da stimmt ja... Aber auf den ersten Blick erst mal wirklich nicht geil.

00:35:10: Und als wir dann nochmal da waren, da war es wieder so schlimm mit diesen Containern weil alle für alles so dreckig war und ja...

00:35:17: Ja, wir mussten auf jeden Fall allemahle erstmal putzen.

00:35:20: Wo noch das Putzen bezahlt?

00:35:22: Weil denen das selber bewusst war und auch peinlich war.

00:35:24: Das

00:35:24: stimmt ja!

00:35:26: Naja ich habe noch eine Kategorie.

00:35:29: Ich finde dass darf man irgendwie einfach nicht missen in dieser Folge.

00:35:33: Es ist ein bisschen von Alm irgendwie und deshalb möchte ich das noch ganz kurz anreißen.

00:35:39: Okay, ich habe auch noch jemanden also vielleicht ist es auch wieder die sind es die gleichen Personen, die gleiche Person je nachdem.

00:35:46: aber hau mal raus!

00:35:48: Die Arbeitskollegen in der Mine?

00:35:50: Okay ne, dass nicht.

00:35:51: Also ich möchte gar nicht zu tief auf die einzelnen Arbeitskullegen eingehen Aber die Mine ist ja einfach eine andere Welt.

00:35:57: also diese harte Arbeit über wirklich eine lange Zeit, lange Schichten Und Menschen in irgendwie komplett anderen Lebens Situation, also es ist ja wirklich raus aus dem Leben rein in die Mine.

00:36:09: Es ist ja komplett irgendwie ein anderes Setting.

00:36:11: und was wir für Menschen da getroffen haben mit denen wir zusammengearbeitet haben aufs Backpacker war, aufs Locals waren ob es unser Chef in der Mine war?

00:36:20: Wir haben ja schon die Hintergrundstorys von den gehört und wir haben mitbekommen was bei denen auch im Kopf vorgeht Und irgendwie hat mir das gezeigt was wirklich wichtig im Leben ist.

00:36:30: Also die Leute arbeiten sich da kaputt Weil es ein gutes Geld gibt.

00:36:34: Wir haben uns auch kaputt gearbeitet, weil es gutes Geld gab.

00:36:37: Die sind ganz lange nicht zu Hause, obwohl die Familie haben.

00:36:40: Psychisch sind viele komplett am Ende und irgendwie hat mir so bisschen den Blick auf die Welt verändert.

00:36:50: Geld ist nicht alles also ich möchte nie wieder mich so kaputt arbeiten für Geld.

00:36:55: Ich möchte nie so sein wie die Menschen oder die Kollegen, die wir in der Mine hatten, die da wirklich psychische Störungen haben weil sie einfach nicht sagen, ich mache das hier nicht mehr.

00:37:06: Und ich möchte einfach, dass mentale Gesundheit und körperliche Gesundheit bei mir an erster Stelle steht und nicht mehr der Drop des

00:37:13: Geld.".

00:37:13: Ja, das ist eine richtig gute Message!

00:37:16: Kann ich auch genauso unterschreiben, also dass es wirklich verrückt wie viele Leute dort einfach nur sind fürs Geld und denen der Rest egal ist?

00:37:26: Also die eigene Gesundheit ist egal und das ist nicht gut...

00:37:29: Nee, und es ist auch so ein bisschen was hier in Deutschland bei mir leider auch passiert ist.

00:37:33: Ich hatte einen Job der war überhaupt nicht so schlimm.

00:37:35: ich möchte das hier nicht mit der Mine vergleichen aber mir ging es stückweise auch nicht so gut mit dem Job Und ich habe dann gewechselt und verdiene jetzt weniger Geld und es waren natürlich erst mal so.

00:37:45: will ich das machen für weniger Geld Aber die gleiche Arbeitszeit bin so froh dass ich's gemacht hab und war ja schon wieder so'n bisschen sauer auf mich weil die Mine hat mir eigentlich gezeigt Wie ich mich hätte entscheiden sollen und wieder habe ich nur ans Geld gedacht.

00:37:58: Ja

00:37:58: man fällt aber sehr schnell zurück, wenn man es nicht mehr hat weißt du, wenn dann das nicht mehr so vor Augen hat dass die Mine jetzt so schlecht war muss man sich halt auch erst wieder ins Gedächtnis holen weil schon ein bisschen her ist.

00:38:09: Und man romantisiert ja aus Sachen aus der Vergangenheit schnell ne?

00:38:12: Das stimmt.

00:38:12: Es ist ja nochmal so.

00:38:14: Aber das wollte ich noch als Punkt mitgeben.

00:38:15: Die Mine hat mich auf jeden Fall sehr geprägt Vor allem natürlich die Leute dort.

00:38:19: Einhundert Prozent ja!

00:38:21: Ein schwieriger Teil in unserem Leben gewesen, also ein wirklich anstrengender mental anstrent aber auch einen sehr prägender Abschnitt würde ich sagen.

00:38:30: Und das ist mir auch sehr wichtig ist sorry dass Ich mit dir zusammen bin Also natürlich die Partnerschaft Aber auch mit ihr Zeit zusammen verbringen.

00:38:39: wir waren gemeinsam in der Mine Aber ich könnte es überhaupt nicht vorstellen drei Wochen im Monat weg zu sein und nur eine Woche bei dir Niemals.

00:38:48: Das ist schon Ja schon echt schwierig.

00:38:51: Also zumindest auf Dauer, wenn das mal so ist dass man zwei Wochen weg ist.

00:38:54: Das will ich hier gar nicht sagen.

00:38:56: Es ist auch okay aber jetzt nicht auf Dauert für mehrere Jahre.

00:39:00: So jetzt dein Punkt noch?

00:39:01: Ja ich habe noch zwei Menschen die uns auch... weiß nicht ob ich dafür uns sprechen kann.. Ich glaube schon Die ich nicht vergessen möchte in diesem Podcast sind jetzt locals sozusagen Und zwar Henry und Sophie.

00:39:15: Die beiden haben wir ja relativ früh in Australien kennengelernt, haben uns immer mal wieder getroffen, haben auch eine Zeit lang zusammen gereist oder sind zusammengereist.

00:39:25: Ja ich würde sagen die beiden haben unser Leben schon sehr beeinflusst.

00:39:30: nicht beeinflußt aber geprägt.

00:39:34: Ich

00:39:34: könnte mir ganze Folge über die Beiden machen.

00:39:35: wenn du hier gerade anfängst denke ich mir was sage ich jetzt um dich auszuarten?

00:39:40: Ja, ich wollte das auch jetzt nicht so groß machen.

00:39:43: Ich wollte da nur noch mal ein paar Worte zu sagen.

00:39:46: Ich wusste nicht genau... Eigentlich wollte ich die beiden bei Reisenden mit einen packen aber die anderen beiden, das war schon so'n bisschen mehr dieses gezielte nachhaltig geprägte Aber die... ja, Henner und Sophia haben uns einfach in Gan gesamt.

00:40:04: Es fällt mir richtig schwer, das in Worte passen.

00:40:07: Die beiden haben uns komplett rundum Geprägt würde ich sagen.

00:40:11: Also es ist auch zwei Deutsche, die kurz vor uns in Australien angekommen sind als Backpacker.

00:40:16: Wir haben uns an Early Beach kennengelernt um so ein ganz kurzes bisschen die Story einzugordnen für euch und sind dann zusammen gereist und waren seitdem irgendwie nur noch in Kontakt.

00:40:27: also auch nach dem wir nicht mehr gereist sind zusammen ständig im Kontakt.

00:40:31: Dann finde ich da ja auch mal zu Sophie hingeflohen alleine.

00:40:36: Dann haben wir auch einen Perce gelebt wo die gelebt haben Haben wir unseren walk-and-talk Runden gemacht und wir haben irgendwie so jeden step gemeinsam erlebt.

00:40:43: also wir sie haben die anfangszeit gemeinsam erlebt.

00:40:45: dann haben wir.

00:40:46: Gemeinsam die farm jobs erlebt nicht auf einer farm aber wir sind.

00:40:51: Also die sind dann Trecker gefahren, wir sind kurz nach den auch treckergefahren.

00:40:54: Dann Miedrescher und so immer auf einer Höhe

00:40:56: und dann haben uns auch gegenseitig motiviert ein bisschen

00:40:59: genau und dann sind die ja nach Pörs gezogen da waren wir denn erst mal lange in der Mine war dann auch im Pörse haben er auch gelebt und es war irgendwie von den anfangs Backpackern bis plötzlich Locals.

00:41:09: also wir waren nie Locals und die beiden haben jetzt die PR aber dieses Gefühl dass man eine Wohnung hat ist schon ein bisschen nicht bei dem Local.

00:41:17: Genau und haben jeden Step miteinander... gemeinsam erlebt.

00:41:22: Und ja,

00:41:23: das sind auch immer noch natürlich im Kontakt.

00:41:25: Auf jeden Fall.

00:41:26: Letztes

00:41:26: Wochenende zwei Stunden telefoniert also... Das ist wirklich auch eine Begegnung.

00:41:32: Also glaube ich wirklich auch einer der wertvollsten Begegenungen die wir hatten.

00:41:36: Ja und diese Begegnung wird uns in der Zukunft begleiten und prägen und immer wieder im Kopf sein da bin ich mir sicher.

00:41:46: Wahrscheinlich unser ganzes Leben lang?

00:41:49: Irgendwann sitzen wir immer mit denen auf Umer Veranda und unterhalten uns über das Leben, wie wir uns kennengelernt haben.

00:41:57: Aber auch da ist es doch so... Also ich bin ja manchmal ein bisschen scheu mit sozialen Kontakten aber es kann halt auch was richtig Tolles draus werden.

00:42:05: also man sollte nicht zu scheu sein, aber ich bin immer noch scheu.

00:42:10: Ja gibt Leute eine Chance ne?

00:42:12: Echtig!

00:42:13: Ja irgendwie nochmal so.

00:42:14: abschließend vielleicht Henry und Sophie, wir wollen euch jetzt nicht katten.

00:42:18: Aber wir müssen einen Schluss finden.

00:42:20: Ja sonst wird es zu lang hier.

00:42:24: Also was haben diese Leute irgendwie alle gemeinsam?

00:42:26: Sie haben uns alle etwas gegeben, was wir nicht erwartet haben.

00:42:30: Das kommt irgendwie alles so unerwartet einfach weil die das wollten.

00:42:35: Und sie haben einfach unsere Reise verändert aber auch jetzt stückweise auch noch Blickwinkel aus Leben verändert.

00:42:44: Das wäre ja dann nachhaltig verändert auch.

00:42:47: Da hast du recht, genau!

00:42:50: Ich bin ganz dankbar über diese ganzen Begegnungen und darüber hinaus gibt es natürlich noch ganz viele andere Leute.

00:42:56: also ich habe mich echt schwer getan irgendwie hier drei Leute heraus zu suchen.

00:43:01: Es gibt noch so viel mehr.

00:43:02: aber ich würde sagen das waren die Hauptpunkte.

00:43:05: oder die Hauptpunkte ist tatsächlich dumm an die Hauptmenschen.

00:43:08: wie auch immer Ihr wisst ja, was ich meine.

00:43:10: Und mich wurde es total interessieren ob ihr auch solche Begegnungen hattet.

00:43:13: jetzt nicht unbedingt nur in Australien kann ja auch...

00:43:16: Egal wo ne?

00:43:17: Woanders sein.

00:43:18: Ja

00:43:18: wo man sagt okay diese Person die ist mir immer noch im Kopf Die hat mich nachhaltig verändert geprägt oder mir irgendwas fürs Leben mit gegeben Was ich ja immer noch ja im Kopf habe Oder immer noch befolge und Nachvoll weiß weiß Ich was auch immer.

00:43:33: also einfach jemand der euch wirklich immer noch im Kopf ist.

00:43:37: Das war jetzt ja eine sehr positive Folge, es gibt natürlich auch mal Menschen die einen negativen Nachhaltig geprägt haben

00:43:43: und

00:43:43: wir haben uns bewusst heute für positiv entschieden.

00:43:45: Ja genau!

00:43:48: Gut Leute ich freue mich auf eure Nachrichten.

00:43:51: lasst uns ein klein Austausch starten und dann hören wir uns nächste Woche wieder mit einer

00:43:55: kurzen Folge ganz genau dann tschüss.

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